Segway in Frankfurt
14.08.2007
Nachdem wir 2005 durch die Chicago City Segway Tour mit dem Segway-Virus infiziert wurden, kann man den Segway nun auch endlich in Frankfurt fahren.
Seit letzter Woche hat der Segwaypoint in Frankfurt geöffnet. Mangels einer allgemeinen Fahrerlaubnis für die Straße, mussten wir am Wochenende noch mit einem kleinen Abschnitt am Osthafen vorlieb nehmen. Immerhin gibt es dort sogar zwei Rampen — die etwas Abwechslung brachten.
In Deutschland ist auch nur noch die zweite Segway-Generation verfügbar. Im Unterschied zur ersten Version — die wir auch in Chicago gefahren sind — wird die Kurvenfahrt nicht mehr durch einen Drehgriff am Lenker gesteuert, sondern durch das Neigen des gesamten Lenkers. Dadurch wird das Fahren auf dem Segway noch intuitiver und gerade bei engen Kurven besser zu steuern.
Die Cross-Variante x2 des Segway (7.485 €) macht besonder Spaß und zaubert einem in Sekunden das «Segway Lächeln» aufs gesicht. Durch die fetten Reifen ist die Plattform etwas stabiler (dank breiterem Radstand) und besser gefedert (durch größeres Volumen). So kann man noch agiler über Kopfsteinpflaster und Unebenheiten pesen — die auf deutschen Straßen und in der Stad (Bordstein) ja nicht gerade selten sind. Bei 20 km/h ist allerdings Schluss. Die größere Bereifung hat allerdings den Nachteil des großeren Rollwiderstandes. Dieser senkt die Reichweite des x2 im Vergleich zum i2 (7.128 €) deutlich: 19 statt 39 km mit einer Batterieladung.
Über den aktuellen Stand der Straßenzulassung in Deutschland informiert Segway auf seiner deutschen Seite.





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