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Stolpersteine

11.01.2007

Am 21. Oktober 2006 wurde bei mir gegenüber ein Stolperstein in den Gehweg eingelassen. Im Dezember ist er auch mir aufgefallen — wann geht man schon mal auf die andere Straßenseite …

Was es damit auf sich hat, habe ich nach kurzer Suche im Internet herausgefunden:

Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Bis Ende 2006 hat er ca. 9000 Steine in über 190 Ortschaften verlegt. “Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist”, sagt Gunter Demnig. Mit den Steinen vor den Häusern hält er die Erinnerung an die Menschen lebendig, die einst hier wohnten. Auf den Steinen steht geschrieben: HIER WOHNTE… Ein Stein. Ein Name. Ein Mensch.
Für 95 Euro kann jeder eine Patenschaft für die Herstellung und Verlegung eines STOLPERSTEINS übernehmen.

Zur nationalsozialistischen Vergangenheit Offenbachs hat übrigens auch das Toldem-Projekt der Stadt Offenbach einige ziemlich drastische Beispiele zusammengestellt — gruselig.

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Markus TackerÜber

Markus Tacker ist professioneller Webentwickler aus Offenbach am Main, Deutschland.

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