Die fetch-all Falle
6.05.2005
Im letzten Eintrag war zu lesen, wie ich mit den Rückläufer-Mails eines Spammer zu kämpfen hatte. Inzwischen ist alles noch viel schlimmer geworden. Bis Dienstag hatte ich noch alle E-Mails angenommen, um die paar E-Mail-Adressen herauszubekommen, die ich in der letzten Zeit eingetragen hatte und auch weiter verwendet will bzw. muss. Seit Mittwoch lehne ich nun alle nicht bekannten E-Mail-Adressen ab.
Dazu eine kleine Statistik:
- 3. Mai
- 283.494 E-Mails abgelehnt
- 14.217 E-Mails empfangen
- 4. Mai
- 514.713 E-Mails abgelehnt
- 9.254 E-Mails empfangen
- 5.Mai
- 822.882 E-Mails abgelehnt
- 142 E-Mails empfangen
Diese Entwicklung bleibt weiter beunruhigend. Zur Zeit ist meine Leitung mit 384k Upload zu etwa 40% ausgelastet, nimmt die Anzahl der Zustellversuche (zur Zeit sind es gut 20 Verbindungen pro Sekunde) weiter zu, wird es problematisch, und ich muss entweder die Domain still legen oder meinen Upload-Bandbreite vergrößern.
Die Moral der Geschichte? Niemals Domains mit einer fetch-all Adresse konfigurieren. Der Spammer wird das wohl getestet haben und die Domain deswegen ausgewählt haben, weil alle Absender-E-Mail-Adressen stimmen.





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