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Siebzenter Tag: Oslo bei Regen

24.08.2010

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In der Nacht hat es heftig geregnet, und wir deswegen schlecht geschlafen. Auch am Morgen wechseln sich regen und grauer Himmel immer wieder ab. Deswegen gibt es zum zweiten Mal Pancakes. Anschließen fahren wir mit der verbleibenden Stunde auf dem 24-Stunden-Ticket mit dem Bus in die Stadt – auch für den restlichen Tag ist schlechtes Wetter angesagt.

Wir steigen am Nationaltheater aus und besichtigen zuerst das Rathaus. Von außen ist es ein häßlicher Bau in roten Klinkersteinen. Im inneren hat sich ein ziemlich bedeutender norwegischer Künstler ausgetobt und die riesige Halle und noch ein paar räpresentative Räume gestaltet, die man täglich kostenlos besichtigen kann. Für ein Rathaus insgesamt nicht schlecht, aber wer einmal das Hamburger Rathaus gesehen hat …

Achja, Soveniers haben wir natürlich auch gekauft. Am Rathaus in einem der vielen Souvenirläden schlagen wir bei den Moose-Shop-Artikeln zu.

Anschließend machen wir uns hoch zum Akershus Schloss, das unter anderem Skandinaviens bedeutendsten König Christian IV beherbergte. Da das Schloss immer noch für Empfänge genutzt wird, ist es in sehr gutem Zustand. Mit einem Audio-Guide ausgestattet kann man die interessanten Räumlichkeiten und ihre Wandteppiche erkunden.

Vom Akershus Schloss hat man auch einen tollen Ausblick auf Oslo und das Fjord, die beide heute etwas verregnet daher kommen.

Unser Weg führt uns dann noch in die Aker brygge, einem vor ein paar Jahren vollkommen neu gestalteten Teil des Hafens. Hier finden sich vorrangig Einkaufsmöglichkeiten, Restaurant und Büros. Eher unspektakulär. Da es wieder heftiger zu Regnen angefangen hat, machen wir uns auf den Weg zurück.

Da auch für die nächsten Tage schlechtes Wetter angesagt ist, braucht Tanja noch eine passende Jacke. Beim Fabrikverkauf von Dale hatte ich vor ein paar Tagen schon eine Knit-Shell-Jacke erstanden. Das Damen-Modell gab es damals leider nicht in Tanjas Größe. Beim Dale-Shop hier in Oslo jedoch schon! Übrigens war Tanja mit ihren Gummistiefeln hier keine Ausnahme. Die wasserdichten Treter findet man hier an vielen Frauenfüßen. Allerdings kaum bei Männern … warum bloß?

Auf dem Rückweg sind wir dann beim ICA Maxi direkt gegenüber der Marina vorbei. In diesem großen Supermarkt, der unter der Woche sogar bis 22 Uhr auf hat, kauften wir Karotten und Sellerie für die Gemüsesuppe mit Maultauschen, die es abends gab.

Vorher waren Tanjas Gummistiefel aber noch sehr hilfreich – die starken Regenfälle hatten das Wasser im Fjord ansteigen lassen, und bei unserer Rückkehr zum Parkplatz stand unser Wohnmobil gut zwanzig Zentimeter im Wasser. Selbstverständlich war auch damit auch unser Stromanchluss abgesoffen. Nachdem ich umgeparkt und die Stecker trocken geschleudert haben, war dann auch elektrisch alles wieder im grünen Bereich.

Da wir noch recht viel Zeit haben, geht es morgen weiter nach Stockholm.

Karte

Koordinaten für diesen Eintrag: 59.917795, 10.67502

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