Tschüß Arcor, aber was kommt nach dann?
30.05.2010
Nachdem Arcor im letzten Jahr von Vodafone übernommen wurde, und mein DSL-Anschluss inzwischen auch umgetauft wurde, nehme ich in ein paar Wochen auch Abschied von Arcor — Vodafone konnte mich mit seinen Paketen einfach nicht überzeugen. Eine Vertragslaufzeit von 12 oder 24 Monaten ist inzwischen auch überholt.
Auf der Suche nach Alternativen würde ich dann aber herb enttäuscht: Konnte man sich vor Jahren noch alle zwei Jahr über tolle neue Internetanbindungen freuen (Modem → ISDN → DSL 1 mit 768 KBit/s → DSL 2 mit bis zu 16 MBit/s) ist inzwischen Ruhe eingekehrt. Sicher: Platzhirsche wie VDSL und Internet über Kabel bieten Geschwindigkeiten bis zu 100 MBit/s, aber nur in Verbindung mit teuren Telefon- und TV-Paketen, die ich einfach nicht brauchen. Ich will nacktes Glasfaser, telefonieren geht auch mit dem Handy.
Um mich also nicht lange an einen Anbieter binden zu müssen, begab ich mich auf die Suche nach einem DSL-Anbieter ohne Mindestvertragslaufzeit. Neben den Pionieren auf dem Gebiet Hansenet mit ihrem Produkt Alice sind inzwischen viele weitere Unternehmen auf den Trichter gekommen, dass Knebelveträge out sind. Nach einigem Suchen habe ich mich dann für O2 entschieden, aktuell in der 6-MBit-Variante DSL Komplett Plus für 30 € im Monat zu haben — und zwar mit vollwertigem ISDN-Anschluss — sogar die Einrichtungsgebühr entfällt.
Und das Tolle ist, zu dem noch die O2 Family&Office Option, die im Preis enthalten ist: Damit telefoniert man vom Festnetz kostenlos ins Mobilfunknetz von O2. und, da wir beiden inzwischen auch unsere Mobilfunkverträge bei O2 haben auch kostenlos zwischen den Handys und von den Handys auf den heimischen Telefonanschluss. Update 30. Juli 2010: Die O2 Family&Office Option ermöglicht kostenlose Gespräche nur zwischen den Verträge der selben Kundennummer.

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