Preistaktik’s Umgang mit Kritik
7.02.2010
Nachdem ich dem Amazon-Marketplace-Händler Preistaktik am 29. Januar diese Bewertung gegeben habe:
Hallo?! Versanddauer 16 Tage. Versandkosten: 3 € für eine Warensendung. Ebenfalls Frechheit. (1/5 Sterne)
erhielt ich am Wochenende die oben abgebildete Lieferung mit einem Begleitschreiben, in dem ich gebeten werde, meine Bewertung bei Amazon zu entfernen — “um die Transaktion zur beiderseitigen Zufriedenheit abzuschließen”. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung ist ebenfalls enthalten.
Natürlich werde ich der Bitte nicht nachkommen. Meine Meinung ist nicht käuflich und der Umstand, dass die Bestellung schlecht gelaufen ist, lässt sich auch durch das Verschenken von Billig-Artikeln nicht mehr ändern (Warenwert ca. 8,08 €).
Die richtige Taktik im Umgang mit solchen Problemen, ist zum einen die internen Abläufe auf Vordermann zu bringen — laut Schreiben war ein Fehler in der Lagerverwaltung schuld.
Dem verärgerten Kunden übersendet man dann mit einem Entschuldigungsschreiben einen Gutschein, den der bei der nächsten Bestellung einlösen kann, um sich von den angestoßenen Verbesserungen zu überzeugen.
Schlecht Kritik einfach “weg zu kaufen” mag vielleicht auf den ersten Blick reizvoll erscheinen, führt aber dauerhaft in die falsche Richtung.
Und Kunden, die auf Preistaktik’s Bitte eingehen, sollten sich mal überlegen, was passiert, wenn dieses Beispiel Schule macht …
Update vom 20.02.2010
Heute kam wieder ein Brief von Preistaktik, mit der erneuten Bitte, das Feedback zu entfernen …





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