Kein Instant-Messaging mehr
10.01.2010
Inzwischen ist aus meinem einwöchigen Test, auf Instant-Messaging zu verzichten, mehr als ein ganzer Monat geworden, daher ist es mal an der Zeit, das für meine meisten “Buddies” wohl offensichtliche Resultat zu verkünden: Ich verzichte auch weiterhin auf Instant-Messaging!
Bisher war ich sogar regelrecht stolz darauf, in allen gängigen Netzen fast ständig online zu sein, inzwischen sehe ich aber einfach die Nachteile davon: Man ist ständig für die Fragen anderer verfügbar, und da man ja “online” ist, auch der Erwartungshaltung ausgesetzt, unmittelbar auf diese Fragen zu antworten.
Viel angenehmer sind da asynchrone Kommunikationskanäle wie die klassische E-Mail oder Twitter. Da kann man sich drum kümmern, wenn man Zeit und Lust hat und niemand nimmt es einem krumm, wenn man eine Weile nicht antwortet. Twitter hat noch einen Entscheidende Vorteil: Die Begrenzung der Nachricht auf 140 Zeichen, zwingen den Fragenden dazu, sich genau den Kern seiner Frage zu überlegen — für Geschwafel ist da keine Zeit.
Auf Skype werde ich aber auch in Zukunft nicht verzichten. Im Homeoffice sind dessen Features wie komfortables Dateitransfer und Screensharing für mich eigentlich nicht mehr weg zu denken. Allerdings läuft Skype auch nicht die ganze Zeit, sondern nur zu vorher verabredeten Zeiten.





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