Hamburg
5.06.2008
Von Samstag bis Montag waren wir in Hamburg. Wir hatten geplant Samstag ganz gemütlich hier um 10 Uhr mit der Bahn los zu fahren um gegen 14 Uhr in der Hansestadt an zu kommen. Leider hatte das schwere Unwetter in der Nacht den Zugverkehr so beeinträchtigt, dass wir zwei ein halb Stunden länger gebraucht haben — gegen 12 Uhr liefen dann ab Frankfurt die meisten Züge wieder ohne größere Verspätungen.
In Hamburg angekommen ging es erstmal zur “Superbude” und dann was zu Essen suchen. Eigentlich wollten wir in die Nahe gelegene “Oberhafenkantine”, die ist aber immer noch zu, da rund herum eine riesige Baustelle den ganzen Bereich sehr ungemütlich macht.
Das Essen fiel dann mangels Alternative aus — wir mussten uns zügig auf den Weg nach St. Pauli machen, um dort der Abendvorstellung des “Quatsch Comedy Club” im “Café Keese” beiwohnen zu können.
Am nächsten Tag haben wir uns dann coole Beach Cruiser / Fat Tire Bikes vom Hotel geliehen — die 4 € pro Tag und Fahrrad sind auf jeden Fall gut investiert. Wir hatten perfektes Wetter und Hamburg verfügt über eine sehr Fahrrad-freundliche Innenstadt.
Zuerst ging es zum “Michel” die Aussicht genießen. Anschließend sind wir zum Elbstrand gefahren und haben dort in einem der Beachclubs — mit dem sehr kreativen Namen “Elbstrand” (Becks und Bionade für je 2,50 €) — die herrliche Hafen- / Meer- / Strand- / Sommer-Atmosphäre genossen. Nach einem kleine Spaziergang durch die herrlich grünen Gässchen am Elbstrand sind wir nach Altona gefahren um im “Knuth” lecker Sandwiches zu verdrücken.
Natürlich darf bei einem Hamburg-Besuch die obligatorische Hafenrundfahrt mit den kleinen Barkassen der Firma Abicht nicht fehlen — inklusive Speicherstadt und Besuch bei einem 350m-Containerschiff ist das immer ein Erlebnis.
Eigentlich schon ziemlich fertig vom anstrengenden Tag, sind wir doch noch eine Runde um die Außenalster gefahren. Da inzwischen einige Wolken aufgezogen waren, war es im Schatten unter den Bäumen rund um die Alster angenehm kühl. Toll zu beobachten war, dass viele Hamburgen den Abend genutzt haben, um sich gemütlich auf den Wiesen an der Außenalster zu entspannen und natürlich zu grillen. Nicht zu knapp werden gleich ganze Bierzelt-Tische herbeigeschleppt und mit allerlei Leckerem beladen.
Wenn ich mir eine Stadt zum Leben und Arbeiten aussuchen könnte, würde ich Hamburg nehmen. Dort stimmt einfach die Mischung aus Meer, Wasser, Natur, Geschichte, Vierteln mit alternativen Touch (Altona), der verdreckten/verruchten Reeperbahn und natürlich den netten Hamburgern.
Weitere Einträge zum Hamburg-Urlaub habe ich mit dem Tag Hamburg versehen.





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